
„Das bisschen Chemie ...“
Warum man auf Silikone, Tenside, Parabene & Co. verzichten sollte.
Synthetische Wirkstoffe sind günstig, immer verfügbar, praktisch und wirksam (zumindest oberflächlich, Stichwort Silikon). Warum also sollte man sie nicht nutzen? Dafür gibt es ein ganze Reihe von Gründen.
Knappe Ressourcen, belastende Effekte
Sehr weitverbreitete Inhaltsstoffe in Pferdepflegeprodukte sind Mineralöl (und dessen Derivate), Silikone, Tenside und Parabene. Es gibt natürlich noch eine ganze Menge mehr, aber bleiben wir mal bei diesen.
Mineralöl
Paraffine, die u.a. aus Erdöl gewonnen werden, stecken in Kerzen, Schuhcreme, Kosmetika und eben Pferdepflegeprodukten. Sie sind biologisch kaum abbaubar und gelangen jeden Tag aufs Neue in den Wasserkreislauf. Der (kurzfristige) Effekt von Geschmeidigkeit, der durch Paraffin entstehen kann, führt langfristig zur Austrocknung und Abhängigkeit der Haut – nicht nur beim Menschen. Ein Kreislauf, der einen schon nachdenklich machen kann.
Silikone
Silikone sind synthetische Polymere, Kunststoffe, die oft ebenfalls aus Erdöl hergestellt werden. Du erkennst sie an den Endungen:
- -cone für Dimethicone, Methicone, Amodimethicone
- -xane für Cyclopentasiloxane, Cyclotetrasiloxane
- -conol für Dimethiconol
Silikone sind wasserabweisend, temperaturbeständig, dauerelastisch und UV-beständig. Darum werden sie auch so gern als Fugenversiegelung eingesetzt – etwa im Bad.
Genau das machen sie aber auch in Shampoos oder in Schweif-Mähnen-Sprays: Sie versiegeln das Haar. Der Effekt ist toll – Glätte, Glanz, Kämmbarkeit – und zwar superschnell.
Aber: Das Silikon lässt auf diese Weise auch keine Pflegewirkstoffe ans Haar. Es ersetzt scheinbar teure Pflanzen-Öle und deren Pflegewirkung, aber eben nur optisch. Im Prinzip also ein Fake. Denn unter dem Silikonmantel werden die Haare spröde, brüchig und die Haut trocknet aus.
Diese Versiegelung wird übrigens mit jeder Nutzung dicker – entsprechend braucht „Silikon-Detox“ dann etwas Geduld. Wenn Du also auf ein naturreines Schweif & Mähne Spray, bio wie unseres von CavaDea umsteigst, denk dran: Erstmal muss das Silikon runter, dann die Pflege rein und die braucht Zeit, um wirken zu können. Doch Du wirst sehen, die Geduld lohnt sich auf jeden Fall, denn danach hat Dein Pferd wirklich gesundes und glänzenden Haar!
Außerdem sind Silikone biologisch nur schwer abbaubar und reichern sich als persistente, synthetische Verbindungen im Wasserkreislauf an.
Parabene
Sie werden als Konservierungsstoffe verwendet, haben eine antibakterielle Wirkung und lösen nur sehr selten Allergien aus. So weit so gut. Parabene sind aber Chemikalien, die in das Hormonsystem eingreifen können. Sie stehen zum Teil auch im Verdacht, Krebs zu verursachen. So wurden für Human-Kosmetika Isopropyl-, Isobutyl-, Phenyl-, Benzyl- und Pentylparaben verboten und für Butyl- und Propylparaben die Grenzwerte deutlich gesenkt (siehe: Landesamt für Verbraucherschutz Niedersachsen).
Warum sollte bitteschön so etwas auf´s Pferd?
Tenside
Diese waschaktiven Substanzen dienen als Schmutzlöser. Es gibt sie in pflanzlicher, tierischer (Seife) und synthetischer Form. Letztere basieren auf z. B. Benzol, das ebenfalls aus Erdöl gewonnen wird und schon in sehr geringsten Mengen sehr schädlich ist.
Tenside wie Sodium-Lauryl-Sulfat (SLS), Sodium-Laureth-Sulfat (SLES) können die Haut austrocknen und reizen. Polyethylenclycol (PEG’s) stehen im Verdacht die Haut durchlässiger für Giftstoffe zu machen und sind womöglich allergieauslösend.
Typische Endungen an denen du Tenside erkennen kannst, sind:
- -sulfat
- -sulfonat
- -betain
Wenn wir in unseren eigenen Kosmetika und Pflegeprodukten auf solche Substanzen verzichten – warum sollten wir sie dann unseren Lieblingstieren verabreichen? Zumal sie durch viele andere Faktoren wie Insekten, Trainingsstress & Co. oder Stoffwechselthemen ohnehin schon belastet genug sind.
Von Natur aus wirksam
Als wir die Idee für CavaDea entwickelt haben, war für uns klar, dass wir mit unseren Produkten zum einen die Natur weder ausbeuten noch belasten wollen. Zum anderen wollen wir Pferde optimal unterstützen – physisch aber auch psychisch. Und das funktioniert mit den Mitteln der Aromatherapie perfekt.
Pferde haben noch bessere Riechorgane als Hunde. Sie haben 811 Geruchsrezeptoren, Pferde 1066 (Menschen habe 396). Da deren Nüstern seitlich liegen, können sie Gerüche aus mehreren Richtungen wahrnehmen – und das sehr weit. Pferde können über 2 Kilometer entfernte Wasserstellen riechen. Und sie können giftige Pflanzen an deren Gerbstoffen oder Alkaloiden erkennen. Der Geruch, den diese Stoffe erzeugen, ist abstoßend, die Pflanze schützt sich damit. Was bei Pferden perfekt funktioniert – sie meiden den Gestank und fressen die Pflanzen nicht.
Diese „Supernase“ ist übrigens auch der Grund, warum wir Menschen unseren Pferden nichts vormachen können: Sie erkennen am Körpergeruch, wie wir drauf sind. Ob man Stress hat, Lampenfieber vor dem Turnier oder Sorge, dass das Verladen nicht klappt – sie wissen es (und reagieren entsprechend).
Altes Wissen für eine moderne Pferdepflege
Wenn man also eine sinnvolle, natürliche, wirksame Pferdepflege entwickeln will, ist es naheliegend, die Aromatherapie mit ihren ätherischen Ölen als Basis zu nutzen. Entscheidend ist natürlich die Qualität der Essential Oils (wie man ätherische Öle auf Englisch nennt). Je hochwertiger, desto wirkungsvoller – und das heißt für uns: naturbelassen, unverfälscht und sehr schonend hergestellt – naturrein.
Nimm zum Beispiel das CavaDea Ekzemer Shampoo, bio. Es enthält keine Tenside, keine Silikone, keine Parabene. Dafür aber 100 % naturreine ätherische Öle aus dem Bioanbau: Teebaum lindert den Juckreiz und wehrt Parasiten ab. Lavendel wirkt gegen Entzündungen, beruhigt die Haut – und die „Nerven“. Weihrauch schützt und regeneriert die Haut, entspannt und macht bessere Laune.
Sprich, du arbeitest mit dem Ekzemer Shampoo nicht nur wirksam gegen das Ekzem. Du hilfst auch Deinem hochgradig durchs Jucken genervten Lieblingsvierbeiner damit, wieder „runter zu kommen“. Und zwar ohne Chemie, auf ganz natürliche Weise, mit wenig Impact auf die Umwelt. Darum naturrein. Darum unser Claim „Von Natur aus wirksam“. Darum der ganze Aufwand. Wir finden, die Pferde sind das allemal wert.
100% Natur für die tägliche Pflege
Kennst Du schon unser Schweif & Mähne Spray, bio? Oder das Huf Öl, bio? Beide machen Dir und Deinem Vierbeiner die tägliche Pflege leichter, weil ihre wertvollen, naturreinen ätherischen Öle wirksam pflegen, schützen und entspannen.
Schweif & Mähne Spray, bio
Gute Kämmbarkeit und einen seidigen Glanz ohne Silikone. Wertvolle 100 % naturreinen ätherischen Öle – Bergamotte, Zitrone und Zeder unterstützen die Barrierefunktion der Haut, pflegen das Pferdehaar langanhaltend und intensiv. Die feinen Aromen lindern Nervosität, wehren Insekten ab und sorgen für Frische.
Huf Öl, bio
Gesundes Hufwachstum, Elastizität und Schutz. Hergestellt aus 100 % naturreinen ätherischen Ölen – Lorbeer, Oregano und Eukalyptus wirken antibakteriell und pflegend. Sehr ergiebig. Ohne chemische Zusatzstoffe wie Mineralöl und Parabene.

